Donnerstag, 23. Januar 2014

Bisquitrolle mit Pflaumen-Quark-Füllung (glutenfrei)

Zutaten für ein Blech:
4 Eier
4 EL Wasser
75gr gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
75gr  Speisestärke
1 Prise Salz
150gr Zucker
Vanille, Zimt... nach Geschmack

Und so wird die Rolle gemacht:
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C aufheizen.  Die Eier in Eiklar und Eigelb trennen. Das Eiklar zu Eischnee schlagen. So lange bis bei der Probe Softeisspitzen mit einen Bogen an der Spitze stehen bleiben, nicht zu fest also.
Die Eigelbe mit dem Wasser und dem Zucker hell cremig aufschlagen. Das kann einige Zeit dauern. Die hier und in den Eischnee eingearbeitete Luft lässt die Masse im Backofen aufgehen. Je mehr Luft also, desto besser.
Gemahlene Nüsse und Speisestärke mischen, die Gewürze und die Prise Salz zugeben.
Die trockenen Zutaten und den Eischnee auf die cremige Ei-Zuckermasse schichten und vorsichtig schnell unterheben.
Die Bisquitmasse darauf sorgfältig glatt verteilen. Bei 180°C 20 Minuten backen. Den Ofen nicht öffnen. Nach 20 Minuten die Garprobe machen. Dazu mit einem Finger auf den Teig drücken, die entstandene Kuhle muß zurückfedern. Herausnehmen. Mit einem Handtuch bedecken, dieses gut festhalten und mit einem Schwung das Blech so umdrehen dass der Biquit auf dem Handtuch liegt. Das Backpapier abziehen und den Bisquit mit der langen Seite sofort zusammen mit dem Handtuch aufrollen. So, dass das Handuch zwischen den einzelnen Teiglagen ist. Abkühlen lassen. Die Rolle lässt sich auch gut bereits am Vortag herstellen.

Die Füllung:
Zutaten:
In diesem Fall habe ich folgendes genommen:
1 Glas Pflaumenmus
500g Quark (20%)
Zimt
Agar-Agar zum Andicken, es geht aber auch ohne.

Und so wird´s gemacht:
Alle Zutaten vermengen und abschmecken. Die ausgekühlte Rolle vorsichtig aufwickeln, die glutenfreie Biquitvariante bricht leicht (eventuelle Brüche oder Sprünge kann man gut mit der Quarkfüllung  kaschieren). Auf der aufgewickelten Rolle verteilen.
Dann die Rolle mit der langen Seite mit Hilfe des Handtuches fest aufwickeln. Das Ende der Teigplatte soll unten liegen. Die beiden Enden links und recht abschneiden (Naschen!) Die Rolle auf eine Kuchenplatte legen und in den Kühlschrank stellen.

Man kann die Rolle mit flüssiger Schokolake verzieren oder mit einem Rest der Füllung.

Montag, 12. August 2013

Johannisbeerkuchen


Zutaten:

100g weiche Butter
100g Zucker
100g Mehl
100g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
½ TL Backpulver
4 Eier, getrennt in Eiklar und Eigelb
2 EL Zucker
Früchte nach Geschmack und was so da ist, die Menge sollte aber nicht zu knapp bemessen sein.
Reste von gehobelten Nüssen.

Und so wird´s gemacht:

Die Früchte vorbereiten, gezuckert rasten lassen.
Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die weiche Butter, den Zucker und die Eigelbe zu einer cremigen Masse aufschlagen. Das Mehl mit den gemahlenen Nüssen und dem Backpulver mischen, eine Prise Salz nicht vergessen und, wenn man mag, auch ein wenig Vanille hineingeben. Das Eiklar mit zwei weiteren Eßlöffeln Zucker steif schlagen.  Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Mit dem Teig ausfüllen, einen Rand hochziehen. Das geht besonders gut mit einem feuchten Esslöffel.

Dann 2/3 des steif geschlagenen Eischnees mit den vorbereiteten Früchten mischen. Vorher die eventuell entstandene Flüssigkeit abgießen. Die Fruchtmasse auf den Teigboden füllen, dann mit dem restlichen Eischnee bedecken. Mit gehobelten Mandel bestreuen, das sieht dann nett aus.
Den Kuchen im unteren Drittel 90Minuten bei 160°C backen. Am besten den Kuchen gleich mit Alufolie abdecken und diese in den letzten 10 Minuten entfernen, dann bekommt der Kuchen eine schöne Farbe.

Ganz wichtig: Gut auskühlen lassen.